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Freitag, 12. Februar 2016
"Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher
Der Titel ist zwar bei Weitem keine Neuheit mehr, aber ich finde ihn so gut, dass ich ihn euch einfach mal vorstellen muss. Nach den etwas durchwachsenen vorigen Rezensionen, ist das mal wieder nötig ;-)
Als Clay eines Tages von der Schule nach Hause kommt, steht ein Päckchen vor seiner Tür. Die dreizehn Kassetten darin sind von seiner ehemaligen Mitschülerin Hannah besprochen, doch das ist genau das Problem: Denn Hannah ist tot. Ihr Suizid schockte die ganze Schule und nun steht Clay vor seinem Kassettenrekorder und muss sich anhören, dass er eine von dreizehn Personen sein soll, die etwas mit Hannahs Tod zu tun haben. Jede Seite einer Kassette ist an jemand Bestimmten gerichtet und so streift Clay mit einem geliehenem Walkman durch die Nacht und hört sich an, was Hannah zu sagen hatte. Hannah, die er so sehr mochte.
Ich habe dieses Buch wirklich sehr gern gelesen. Es ist zwar relativ einfach geschrieben und jetzt nicht die hochanspruchsvolle Auserwähltenliteratur, doch es behandelt ein Thema, dass mir sehr an die Nieren ging. Die Personen, die mit Hannahs Tod zu tun haben, wurden ausgewählt, weil sie etwas bestimmtes getan oder eben nicht getan haben. Das ist der springende Punkt. Auf den Kassetten erfährt Clay die Wahrheit und sieht danach die Menschen und die kleine Welt um sich herum mit anderen Augen.
Ab und zu brauchte ich mal eine kurze Pause, musste das Buch weglegen und einmal durchatmen, weil mir das Geschriebene fast wehtat. Man liest, was Hannah aufgenommen hat und die entsprechenden Gedanken von Clay dazwischen. Man liest, wie er sich fragt, warum gerade er auf einer dieser Kassetten vorkommt, wo er doch für Hannah geschwärmt hatte. Man teilt seine Zweifel, seine Fragen, warum Hannah sich keine Hilfe holte und muss sich dann selbst die Frage stellen, warum sie keine bekommen hat.
Ich empfehle dieses Buch mit ganzem Herzen, wenn ihr mal etwas lesen wollt, was nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen-Dudelei ist. Denn einen Spoiler kann ich euch verraten: Hannah wird nicht von den Toten auferstehen.
Neun Finger für meinen Geheimtipp!
Sonntag, 22. November 2015
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green
Gibt es eigentlich jemanden, der dieses Buch noch nicht gelesen oder den Film noch nicht gesehen hat? Ich hab's trotzdem getan (beides) und werde euch nun meine Meinung aufdrücken ;-)
Hazel hat Krebs. Sie weiß, dass sie sehr wahrscheinlich eher früher als später daran sterben wird, doch sie trägt es mit viel Sarkasmus und stoischer Gelassenheit. Als sie schließlich kaum noch das Haus verlässt und immer nur das eine Buch liest, zwingt ihre Mutter sie, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Für die sechzehnjährige Hazel eine nervige Angelegenheit und doch lernt sie dort den charmanten Augustus kennen, der einen ähnlichen Humor hat wie sie.
Die beiden kommen sich näher, obwohl Hazel sich sicher ist, dass sie Augustus durch ihren bevorstehenden Tod nur Schmerz zufügen kann. Als Augustus sich dann aber in das gleiche Buch verguckt, das sie selbst schon seit Ewigkeiten immer wieder liest, beschließt Hazel ihrer Freundschaft eine Chance zu geben.
Eines Tages schafft es Augustus, Hazels Lieblingsautoren auf sich aufmerksam zu machen und ihn dazu zu bringen, sie zu sich einzuladen. Die Reise wird für die beiden auf vielerlei Hinsicht unvergesslich und schließlich ist da noch der miese Verräter namens "Schicksal"...
Tja, was soll man da noch groß sagen? Ich habe das Buch in zwei Anläufen gelesen, was aber keineswegs daran lag, dass es so langweilig geschrieben ist. Im Gegenteil! Hazels und Augustus' Humor lässt die Seiten nur so dahinfliegen und die Sprache ist wunderbar beschrieben. Ich habe mich allerdings zuerst etwas gesträubt, weil an jeder Ecke einen John Green angestarrt hat und jeder, aber auch wirklich JEDER darüber gesprochen hat. Normalerweise lese ich dann aus Prinzip die Bücher erst sehr viel später, das war auch schon mit Harry Potter und den Biss-Büchern so...
Aber ich schweife ab! Natürlich kann ich hier gern meinen Segen zum Lesen geben, schließlich handelt es sich hier um ein wunderschönes Buch, mit interessanten Figuren, einer schönen Prise Humor und einem sehr emotionalem Ende. Sollte also tatsächlich jemand unter euch sein, der das Buch noch nicht gelesen hat, der möge es bitte tun.
Übrigens, solltet ihr nur den Film gesehen haben, lest unbedingt das Buch. Ein paar Aspekte sind ziemlich anders und die finde ich gar nicht so unwichtig.
Also... neun Finger von mir.
Hazel hat Krebs. Sie weiß, dass sie sehr wahrscheinlich eher früher als später daran sterben wird, doch sie trägt es mit viel Sarkasmus und stoischer Gelassenheit. Als sie schließlich kaum noch das Haus verlässt und immer nur das eine Buch liest, zwingt ihre Mutter sie, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Für die sechzehnjährige Hazel eine nervige Angelegenheit und doch lernt sie dort den charmanten Augustus kennen, der einen ähnlichen Humor hat wie sie.
Die beiden kommen sich näher, obwohl Hazel sich sicher ist, dass sie Augustus durch ihren bevorstehenden Tod nur Schmerz zufügen kann. Als Augustus sich dann aber in das gleiche Buch verguckt, das sie selbst schon seit Ewigkeiten immer wieder liest, beschließt Hazel ihrer Freundschaft eine Chance zu geben.
Eines Tages schafft es Augustus, Hazels Lieblingsautoren auf sich aufmerksam zu machen und ihn dazu zu bringen, sie zu sich einzuladen. Die Reise wird für die beiden auf vielerlei Hinsicht unvergesslich und schließlich ist da noch der miese Verräter namens "Schicksal"...
Tja, was soll man da noch groß sagen? Ich habe das Buch in zwei Anläufen gelesen, was aber keineswegs daran lag, dass es so langweilig geschrieben ist. Im Gegenteil! Hazels und Augustus' Humor lässt die Seiten nur so dahinfliegen und die Sprache ist wunderbar beschrieben. Ich habe mich allerdings zuerst etwas gesträubt, weil an jeder Ecke einen John Green angestarrt hat und jeder, aber auch wirklich JEDER darüber gesprochen hat. Normalerweise lese ich dann aus Prinzip die Bücher erst sehr viel später, das war auch schon mit Harry Potter und den Biss-Büchern so...
Aber ich schweife ab! Natürlich kann ich hier gern meinen Segen zum Lesen geben, schließlich handelt es sich hier um ein wunderschönes Buch, mit interessanten Figuren, einer schönen Prise Humor und einem sehr emotionalem Ende. Sollte also tatsächlich jemand unter euch sein, der das Buch noch nicht gelesen hat, der möge es bitte tun.
Übrigens, solltet ihr nur den Film gesehen haben, lest unbedingt das Buch. Ein paar Aspekte sind ziemlich anders und die finde ich gar nicht so unwichtig.
Also... neun Finger von mir.
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